A: Ausdauersport

Als Ausdauersport bezeichnen wir alle anaeroben Sportarten, die bei einer konstanten Belastung bei Sauerstoffüberschuss zur Verbesserung der Ausdauer führen. Am besten kann man die eigene Leistungsfähigkeit anhand der Pulsfrequenz überprüfen. Diese ist umso niedriger, je besser man trainiert ist. Zu den drei beliebtesten Ausdauersportarten der Deutschen zählen Rad fahren, Laufen und Schwimmen. Am häufigsten wird das Rad fahren mit 49% betrieben, darauf folgt mit 33% das Schwimmen und 27% der Deutsche Laufen regelmäßig. Empfehlenswert für ein erfolgreiches Training sind 3 Einheiten pro Woche. Wenn man verschiedene Ausdauerdisziplinen variiert, ist es besonders gut, um unterschiedliche Muskelpartien zu trainieren.

Die beliebtesten Ausdauersportarten im Überblick

Der Mensch wurde zum Laufen geboren. Menschen die laufen gehen, greifen ganz bewusst zu den Turnschuhen, um Ausdauertraining zu betreiben. Um das Herz-Kreislauf-System zu stärken, ist Laufen die beste Methode. Hinzu kommt, dass ein Mensch beim Laufen durchschnittlich knapp 550 Kalorien pro Stunde verbrennt.

Auch Schwimmen oder Rad fahren sind sehr gute Methoden, um die Ausdauer zu steigern. Besonders übergewichtige Menschen sollten diese beiden Sportarten dem Laufen vorziehen. So können auftretende Gelenkschmerzen vermieden werden und der Körper gewöhnt sich schonend an die neue Belastung.

Besonders beim Schwimmen wird der gesamte Körper gleichmäßig beansprucht. Arm-, Bein- und Rumpfmuskulatur werden durch das regelmäßige Ausdauertraining im Wasser gestärkt. Durch die Leichtigkeit des Körpers im Wasser, ist diese Sportart besonders Gelenk schonend und optimal als Einstieg für übergewichtige Menschen. Durch das Training im Wasser werden die Blutgefäße außerdem durch einen leicht erhöhten Druck zusammengepresst, sodass pro Minute weniger Schläge ausreichen, um die Muskulatur mit Sauerstoff zu versorgen.

Radfahren als beliebtester Ausdauersport ist besonders bei Knieproblemen sehr empfehlenswert, weil dieses durch den Radsport nicht zusätzlich beansprucht wird. Im Gegenteil, um das Kniegelenk wird durch das Training Muskulatur aufgebaut, die Beschwerden am Knie lindern kann. Beim Radsport aber auch beim Laufen ist es notwendig, dass Bauch- und Rückenmuskulatur zusätzlich gestärkt werden, da diese während der Ausdauerphase wenig beansprucht werden.

Wichtig ist, das Training langsam anzugehen. Durch zu hohe Belastung treten schnell Schmerzen auf oder die Motivation wird gesenkt. Dann ist das Ausdauertraining schneller wieder vorbei als es begonnen hat. Lieber langsam beginnen und nach und nach das Training steigern.