Obst

Warum ist der Säuren-/ Basenhaushalt so wichtig?

Das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen im menschlichen Körper ist von essentieller Bedeutung für unsere Gesundheit.

Die Funktion sämtlicher Stoffwechselwege beruht auf einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt, der den optimalen pH-Wert des Blutes sicherstellen soll.

Unter dem pH-Wert versteht man im Allgemeinen ein Maß für die Stärke der sauren beziehungsweise basischen Wirkung einer wässrigen Lösung. Weist eine Lösung einen pH-Wert kleiner als sieben auf, so spricht man von einer sauren Wirkung der Lösung. Eine Lösung mit einem pH-Wert von genau sieben wird in der Regel als neutrale Lösung bezeichnet, über 7 beginnt der basische Bereich.

Der optimale pH-Wert des menschlichen Blutes liegt zwischen 7,35 und 7,45, da in diesem Bereich perfekte Bedingungen für die zahlreichen Stoffwechselvorgänge bestehen. Die Änderung des pH-Wertes im Blut kann auf unterschiedliche Auslöser zurückgeführt werden. Ernährung, körperliche Bewegung, negativer Streß sind einige Faktoren.

Im Organismus eines gesunden Menschen sind zu 20 Prozent Säuren und zu 80 Prozent Basen zu finden. Dieses natürliche Gleichgewicht gilt es zu halten, damit Körper und Geist reibungslos funktionieren, da jede Veränderung – egal ob zu Gunsten der Säuren oder der Basen – einen Angriff auf unsere Gesundheit darstellt und so das Risiko organischer Störungen wesentlich erhöht.

Unsere einseitige, kalorienreiche und kohlenhydratreiche Ernährungsweise sowie auch der moderne sitzende Lebensstil führen allerdings immer stärker zu einer schleichenden Übersäuerung unseres Körpers.

Zwar verfügt der Mensch mit dem Blut und dem Gewebe über zwei wesentliche Puffersysteme, die geringfügige Ungleichheiten in der Säure-Basen-Verteilung durchaus noch ausgleichen können. Doch auch diese Auffangfunktion kann den Belastungen nicht beliebig lang standhalten.

Die erste Verschlackung beginnt im Fettgewebe, setzt sich fort im Unterhautbindegewebe, danach in den Gelenken, und zuletzt im Blutkreislauf. Generell sollte daher noch stärker auf eine gesunde Ernährung geachtet werden, da man Basen-Lieferanten wie Kartoffeln, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten sowie Kräutertees und Gewürzkräuter meist in zu geringen Maßen zu sich nimmt. Säurelieferanten wie Fleisch, Wurst, Milchprodukte, Fisch, Weißmehlprodukte, Reis, Zucker, Kaffee und Alkohol werden hingegen meist zu häufig konsumiert.

In der Ernährung gilt es darauf zu achten zu 80% basiche und zu 20% säurebildenden Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.

Ein übersäuerter Organismus lässt keinen Fettabbau zu.

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